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  • AutorenbildThomas Gräbel

Dresden - Elbflorenz und ihre Schätze


"Dresden hat mir große Freude gemacht und meine Lust, an Kunst zu denken, wieder belebt. Es ist ein unglaublicher Schatz aller Art an diesem schönen Orte", dieses Zitat stammt von keinem geringeren als dem wohl berühmtesten deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Ein Zitat das auch heute noch Bestand hat. Denn die sächsische Landeshauptstadt und östlichste Großstadt Deutschlands bietet unzählige kulturelle und historische Schätze. Kunst und Kultur gehören zu Dresden und sind fest in der bewegten Vergangenheit der Elbmetropole verwurzelt. Schon beim ersten Anblick der barocken Silhouette der Stadt vom Elbufer aus, lässt erahnen, warum Dresden zweifellos zu den schönsten Städten der Bundesrepublik zählt und den Beinamen "Elbflorenz" trägt. Die landschaftlich reizvolle Lage an der Elbe und die hügelige Umgebung der nahegelegenen Sächsischen Schweiz, lassen ebenso Toskana Flair aufflammen, wie die barocken Prunkbauten und eben jener Reichtum an Kunst- und Kulturschätzen. Ein Besuch von Dresden lohnt sich eigentlich zu jeder Jahreszeit. Im Winter und zur Weihnachtszeit wird es in der Altstadt besonders romantisch, dann wenn die gedämmten Lichter den verwinkelten Gassen eine mystische Stimmung verleihen, die hell erleuchteten Weihnachtsmärkte schmuckvoll erstrahlen, der süsse Duft vom Gebackenen in der Luft liegt und die Sonnenauf- und Untergänge das Stadtbild mit einem goldenen Mantel umhüllen. Genau in diese Zeit wollen wir euch mitnehmen und euch das wunderschöne Dresden aber auch seine bezaubernde Umgebung mit tollen Ausflugszielen vorstellen. Eine wunderbare Metropolregion im Herzen von Sachsen, die neben vielfältigen und kulturellen Highlights auch eine zauberhafte Landschaft verbirgt.


Zunächst stellen wir euch unsere fantastische Unterkunft in Dresden vor. Das Arcotel Hafen City ist der perfekte urbane Rückzugsort um die sächsische Landeshauptstadt und Umgebung zu erkunden. Unmittelbar an der Elbe gelegen, bietet das Arcotel Hafen City die ideale Lage abseits der gängingen Touristenpfade und ist dennoch mittendrin zwischen dem Kultviertel Neustadt mit seiner hippen Atmosphäre und dem Yachthafen mit seinem maritimen Flair. Die Altstadt ist entlang des hübsch angelegten Uferweges an der Elbe mit einem kleinen Spaziergang fußläufig zu erreichen. Oder ihr setzt euch einfach in die Tramlinie 4 oder 9, die direkt vor Türe hält und euch in wenigen Minuten in die Altstadt bringt. Die Lage könnte eigentlich nicht besser sein. Absolut ruhig am Wasser und dennoch zentral gelegen. Das ganze Hotelkonzept des Arcotel Hafen City ist auf Einzigartigkeit und Individualität ausgelegt. Kein biederer DDR Charme oder kulturelle Nostalgie, sondern pure Lebensfreude und ungezwungene Gelassenheit stehen hier im Mittelpunkt. Die etlichen Vorzüge des Hotels genießen sowohl Business Gäste, die u.a. auf ein Businesscenter, modern ausgestattete Zimmer mit eigenem Arbeitsbereich und eine hervorragende Anbindung an Silicon Saxony und an die Innenstadt zurückgreifen können, als auch touristisch Reisende, die die ruhige und dennoch urbane Lage schätzen werden (u.a. auch am Elbradweg gelegen), eine tolle Verbindung zu den Ausflugszielen haben und in großzügigen und stylischem Zimmern, Familienzimmern oder Suiten erholsamen Schlaf finden.


Apropos Zimmer, das Arcotel Hafen City verfügt über insgesamt 183 Zimmer und Suiten. Das Design orientiert sich an regionalen Details, die Räume sind lichtdurchflutet und offen gestaltet. Es herrscht viel Platz um sich individuell und stilvoll einrichten zu können. Wohltuenden Schlaf findet man in Premium Betten eines österreichischen Herstellers. Wir verbrachten den Aufenthalt in einer luxuriösen Suite mit atemberaubenden Ausblick über die Altstadt von Dresden und die Elbe, die zu unserem Reisezeitpunkt im Dezember etwas über die Ufer getreten war. Als Familie mit unseren zwei kleinen Kindern hatten wir auf 50 Quadratmetern viel Platz um uns fast wie Zuhause zu fühlen. Ein Tisch für vier Personen, ein bequemes ausziehbares Schlafsofa, sowie eine Sitzecke schaffen auf Anhieb ein wohnliches Ambiente. Die Toilette ist vom Bad, das mit edlen Glaselementen eingerichtet ist, getrennt. Aber nicht nur die Suite selbst ist geschmackvoll eingerichtet, sondern auch kulinarisch kommen wir mit einer Bio-Teestation und einem Julius Meinl Espresso Automaten geschmacklich voll auf unsere Kosten. An einem kalten Wintertag aufwachen und auf die großzügige Terrasse treten, dabei einen frischen Espresso in der Hand. Einen goldenen Sonnenaufgang über Dresden gibt es kostenlos dazu. Man kann sich dem Gedanken nicht erwehren: wenn das nur Goethe erlebt hätte.


Das Hotel, die Lage und die Zimmer sind also Extraklasse. Aber was ist mit dem Essen? Auch hierzu können und möchten wir uns ein Urteil erlauben. Auch wenn ihr in der Nacht kein Traum hattet, so findet ihr diesen spätestens am nächsten Morgen beim Frühstück vor. Das reichhaltige und hochwertige Genussfrühstück des Arcotels Hafen City bietet abwechslungsreiche und regionale Produkte aus Dresden und Umgebung. Egal ob energiegeladene, herzhafte oder süsse Speisen, alles ist da und alles ist frisch. Frische Omletts werden liebevoll direkt an der Eierstation inviduell nach Gästewunsch zusammengestellt. Frisches Obst oder erfrischende Smoothies gefällig? Oder lieber süße Marmeladen und Plundergebäck? Für jeden Geschmack ist etwas geboten. Yoghurt- und Müslivarianten, Wurst- und Käseaufschnitt, Kaffee- und Tee Spezialitäten. Die Aufzählung würde den Rahmen sprengen. Eines steht aber fest, die Vorfreude auf den nächsten Tag beginnt im Arcotel Hafen City bereits mit dem Frühstück.


Ein guter Start in den Tag ist wichtig. Aber was ist mit dem Abschluss? Ein zauberhaftes Dinner in einem einzigartigen Ambiente mit ausgezeichneter Kulinarik? Kein Problem! Am Abend geht es nämlich in das angeschlossene Restaurant ElbUferei. Hier erwartet uns ein wunderschöner Abend im stilvoll, modern eingerichteten Restaurant mit maritimen Touch. Passend zum Gusto der ElbUferei "der Genuss des Südens". Im Mittelpunkt stehen hier die Mittelmeer Aromen. Mit einer offenen Showküche seid ihr live dabei und könnt die Frische der Zutaten und Aromen förmlich spüren und schmecken. Unsere mediterrane Geschmacksexplosion beginnt mit frischen Garnelen eingelegt in Limette, Sesam und Paprika. Eine herausragende Symbiose der Geschmäcker! Als Hauptgericht steht der See Saibling mit Fenchel, Kartoffeln, Senf und Kraut dem Vorgänger in nichts nach. Der perfekte Abschluss unseres Dinner Abends in der ElbUferei ist dann ein Stollen Parfait, also Halbgefrorenes, mit Orange, Glühwein und Macadamia. Einfach nur köstlich, da hört man fast den Weihnachtsmann im Bauch klingeln. Fazit: Das Arcotel Hafen City ist der perfekte Ort für alle, die gerne fernab der Touristenströme übernachten und dabei nicht auf urbanes Flair, individuelles Ambiente, gelassene Atmosphäre und ausgezeichnete Kulinarik verzichten wollen. Der perfekte Ort um die spannende Metropolregion Dresden und seine vielen Schätze zu erkunden.


Hier der Link zu eurem Wohlfühlorten am Elbufer in Dresden:





Wir starten nun unsere Reise natürlich in Dresden. Dresden ist Sachsens Landeshauptstadt und zählt etwa 580.000 Einwohner. Die reiche und bewegte Geschichte der Stadt lässt sich anhand der imposanten und prachtvollen Bauwerke gut nachvollziehen. Wir nehmen euch mit auf eine Tour durch die Stadt und zeigen euch die schönsten Plätze der Elbmetropole. Das Schöne an Dresden ist, dass man die meisten Sehenswürdigkeiten super zu Fuß erkunden kann. Die Wege sind nicht weit und in der Altstadt grenzt ein historisches Gebäude an das nächste. Aber auch die Anbindung an das Straßenbahnnetz ist ideal um viele Sehenswürdigkeiten schnell zu erreichen.


Das Highlight in Dresden zur Weihnachtszeit ist zweifelsohne der weltberühmte Striezelmarkt. Er gilt als Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt und wurde erstmals im Jahr 1434 durch den damaligen sächsischen Kurfürsten Friedrich II. und seinem Bruder Herzog Sigismund als freier Markt für die Händler "am Tage vor dem heiligen Christabend" bewilligt. Allerdings dauerte der Markt im Eröffnungsjahr lediglich einen einzigen Tag. Das hat sich heute geändert. So erstrahlt der bunt geschmückte Markt heute die über komplette Adventszeit hinweg und zieht Besucher aus aller Welt in seinen Bann. Besonders die liebevoll und individuell verzierten Verkaufsbuden, die sich auf dem prächtigen Platz des Altmarktes tummeln, sind in dieser Form wohl einzigartig. Hinzu kommt das vielfältige Angebot aus regionalen Spezialitäten, wie etwa dem Dresdner Stollen, und Handwerkskunst aus dem Erzgebirge. Aus dem Erzgebirge kommt auch die fast 15 Meter hohe und hell leuchtende Stufenpyramide, die als höchste ihrer Art weltweit gilt. Der Striezelmarkt ist ein wahres Weihnachtsmärchen für Groß und Klein - fröhlich, festlich und friedlich geht es hier zu. Nur er alleine ist schon eine Reise nach Dresden zur Adventszeit wert.


Vom Altmarkt ist es nicht weit zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Dresdner Altstadt. Zunächst führt uns der Weg vorbei an historischen Gebäuden durch die Fußgängerzone. Auf dem Neumarkt ist sie schon von weither zu erkennen, die prächtige Frauenkirche, ein Meisterwerk des Barocks. Das sakrale Bauwerk, welches ursprünglich "Kirche zu unserer lieben Frau" genannt wurde und somit der Heiligen Maria geweiht war, wurde zwischen 1726 und 1743 nach einem Entwurf von George Bähr als evangelisch-lutherische Kirche fertiggestellt. Heute gilt sie als eine der größten Sandsteingebäude der Welt. Auch die gigantische Kirchenkuppel prägt das einzigartige Erscheinungsbild. Die Frauenkirche gilt als Symbol Dresdens und das nicht nur wegen der unverkennbaren und wundervollen Bauweise, sondern vielmehr auch wegen ihrer bewegenden Geschichte, die unweigerlich mit der von Dresden verbunden ist. So wurde die Stadt im Februar 1945 zum Ende des Zweiten Weltkrieges von schlimmen Luftangriffen der Alliierten getroffen. Es waren mitunter die verheerendsten Angriffe in der deutschen Geschichte, sowohl für die Stadt, als auch für die Menschen. Viele tausend Menschen verloren ihr Leben und auch die Altstadt wurde fast vollständig zerstört. Darunter auch die Frauenkirche, die durch das Feuer in sich zusammenbrach und ausbrannte. Aufgebaut wurde sie zunächst nicht wieder, sondern stand in der DDR als Mahnmal gegen den Krieg und die Zerstörung. Erst nach dem Zusammenbruch der DDR wurde im Jahr 1994 mit dem Wiederaufbau der Kirche begonnen. Im Jahr 2005 wurden die Arbeiten, mitunter durch amerikanische Spendenvereine, fertig gestellt. So ragt die Frauenkirche heute wieder in den sächsischen Himmel empor, diesmal als Symbol der Versöhnung. Und so bleibt es hoffentlich auch.


Über den Altmarkt und den Neumarkt geht es in Richtung Elbe zur Brühlschen Terrasse. Auch "Balkon Europas" genannt, zieht sich die zentrale Prachtstraße mit Panoramablick über die Elbe insgesamt 500 Meter von der Carolabrücke bis hin zur Augustusbrücke entlang. Einst wurde das Bauwerk als Befestigungsanlage im 16. Jahrhundert entworfen. Als Heinrich von Brühl, ein bedeutender sächsischer Staatsmann, auf den auch der Name zurückzuführen ist, mit Galerie, Bibliothek, Belvedere, Palais und Garten die sogenannten Brühlschen Herrlichkeiten errichten ließ, verlor die Festungsanlage ihre Bedeutung und wurde zum Schauplatz von Kultur und Bildung. Heute befindet sich u.a. das Albertinum und die Kunstakademie in den architektonischen Prachtbauten entlang der Elbe.


Am Ende der Brühlschen Terrasse warten an der sehenswerten Augustusbrücke mit dem Residenzschloss, der Semperoper und dem Dresdner Zwinger gleich drei weitere Top-Sehenswürdigkeiten fast unmittelbar nebeneinander! Das Dresdner Residenzschloss ist das prägende Renaissance Bauwerk der Altstadt. Früher war es der Sitz des Dresdner Hofs und das Schloss der sächsischen Fürsten und Könige. Ja, wie schon erwähnt, Dresden hat eine langjährige und ereignisreiche Historie. Die Geschichte der sächsischen Metropole füllt ganze Bücher. Deswegen bieten wir nur einen kurzen historischen Exkurs. Von 1547 (zuvor Wittenberg) bis 1806 war Dresden die Hauptstadt des Sächsischen Kurfürstentums, ein Territorium des Römischen Reiches. Es wurde vom deutschen Hochadelshaus der Wettiner unter der Linie der Albertiner regiert. Im Jahr 1806 entstand aus dem Kurfürstentum Sachsen das Königreich Sachsen. Es gehörte zunächst dem Rheinbund, dann dem Deutschen und Norddeutschen Bund an. Schließlich fiel es bis 1918 unter das Deutsche Reich. Egal wer in der Schlossresidenz seither herrschte, es war als zentraler Sitz das Zentrum der Macht und prägte die Politik und Kultur Dresdens, sowie Sachsens. Heute erstrahlt die Macht nur noch von Außen. Innen tummeln sich nun nicht mehr die Adeligen, sondern die Touristen aus aller Welt. Fünf Museen haben sich u.a. inzwischen hier niedergelassen. Darunter befindet sich übrigens auch das Grüne Gewölbe, das mit dem spektakulären Juwelraub vor nicht allzu langer Zeit Schlagzeilen machte. Auch die Kunstbibliothek befindet sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Herrschaftssitzes.


Nur wenige Meter neben dem Residenzschloss liegt die weltberühmte Semperoper, ein weiteres Wahrzeichen der sächsischen Landeshauptstadt.

Am Theaterplatz ist die Semperoper durch die hervorhebende Bauweise unschwer zu erkennen. Sie ist Spielstätte der Dresdner Staatsoper und blickt auf eine lange Tradition und prominente Künstler zurück. Von 1871 bis 1878 im Neurenaissance-Stil erbaut, gaben sich berühmte Protagonisten hier die Klinke in die Hand. So trat mitunter Richard Wagner oder Strauss in der Semperoper auf. Auch berühmte Werke wie Romeo und Julia oder Doktor Faust wurden dort vorgeführt. Bis zu 300 Tage jährlich finden inzwischen Veranstaltungen in der berühmten Oper statt. Auch bei touristischen Führungen kann man den prunkvollen Opernsaal und die legendären Geschichten der Semperoper bestaunen.


Nur einen Steinwurf vom Theaterplatz entfernt, befindet sich der Dresdner Zwinger. Nach der Frauenkirche wahrscheinlich das zweitberühmteste Bauwerk der Elbmetropole. Heute beherbergt der barocke Gebäudekomplex mit innerer und äußerer Gartenanlage u.a. die Galerie der Alten Meister und eine exclusive Porzellan- und Skulpturensammlung von berühmten Künstlern. Das wertvolle Porzellan kommt selbstverständlich aus Meißen, das keine halbe Stunde Fahrt von Dresden entfernt liegt. Der Eintritt in die Ausstellungen liegt bei 13 EUR und ein Besuch lohnt sich unbedingt. Immerhin warten in der Galerie Gemälde von weltbekannten Künstlern wie Rembrandt, Tizian oder Vermeer. Die Meisterwerke bringen selbst Kunst-Nichtkenner zum Staunen. Die Farben und die Geltung der einzelnen Werke ist schlichtweg sensationell. Sensationell ist übrigens auch die Geschichte zur Entstehung des Dresdner Zwingers. So wurde dieser einst im zwölften Jahrhundert als Festungsanlage errichtet, daher auch der mittelalterliche, typische Name "Zwinger" hierfür. Die jetzige barocke Form nahm er allerdings erst unter Kurfürst Friedrich August I., auch Friedrich der Starke, an. Friedrich galt als großer Veränderer der Stadt. Dresden bestand bis zu seiner Regierungszeit ab 1694 fast ausschließlich aus Holzbauten. Nach italienischen und französischen Einflüssen gestaltete Friedrich der Starke Dresden ebenso stark um. Aus einfachen Holzbauten wurden monumentale Steinbauten, die bis heute bestehen. So wie eben der Dresdner Zwinger. Ab 1709 entstand er zunächst als Orangerie, Gartenanlage und Festgelände. Die reichen Verzierungen und geschmückten Galerien sind Zeugen der Prachtentfaltung unter Friedrich August, der den Zwinger zunächst als Vorhof eines neuen Schlosses betrachtete, das bis zur Elbe reichen sollte. Die Planungen für das Schloss wurden schließlich nach dem Tod Friedrich August I. verworfen. Die damit einkehrende Abwendung vom Barock ließ den Zwinger zunächst in Vergessenheit geraten, ehe der Architekt Gottfried Semper ein Jahrhundert später die Galerie zur Elbe hin, wo einst der Schlossbau beginnen sollte, abschloss.


Zum Abschluss unserer Führung durch Dresden wechseln wir nun über die aussichtsreiche Augustusbrücke noch einmal das Elbufer und gehen hinüber zur Neustadt unweit unseres Arcotels Hafen City. Obwohl diese nicht mit dieser Anzahl an monumentaler Baukulisse aufwahrten kann, besticht die Neustadt vorallem mit authentischen Charme und ungezwungenem Flair.

Und genau diesen finden wir unweit des Goldenen Reiters, einer epochale Statue von August dem Starken, die er zu Lebzeiten etwa 1715 natürlich ganz uneigennützig von sich erschaffen ließ. Der Augustusmarkt hat seine Verkaufsbuden sogar bis zum 06.01. geöffnet und bietet neben regionalen Spezialitäten, wie etwa frischen Trdelnik (Baumstriezel), auch ein Riesenrad, das einen fantastischen Ausblick über die Altstadt und die Elbe gewährt. Ein perfektes Ende unseres winterlichen Städtetrips in die Elbflorenz - mit einem goldenen Sonnenuntergang über der Frauenkirche. Beim Anblick kommt uns glatt Goethes Zitat zu Anfang wieder in den Kopf.



Als Ausflugsziel vor den Toren Dresdens ist das Schloss Moritzburg tolles Erlebnis. Gerade einmal 20 Fahrminuten befindet sich das Schloss vom Arcotel Hafen City entfernt. Gerade zur Winterzeit wird die Moritzburg von Menschen aus aller Welt besucht. Und das hat seinen bestimmten Grund. Und der Grund heißt "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"! Der Film des wohl berühmtesten Märchenklassikers aus dem Jahr 1973 spielte genau hier. Und wer hat den Film nicht gesehen!? So strömen Jung und Alt mit funkelnden Augen zu dem herrschaftlichen Anwesen. Das ehemalige Jagdschloss erhielt seine heutige Gestalt im 18. Jahrhundert natürlich von keinem Geringeren als von unserem starken August. Von wem auch sonst. Aber Geschmack hatte er zweifellos. Tolle Gärten umgeben das Schloss, das in einem künstlich angelegten Teich erhaben thront und von weither sichtbar ist. Ein wahrlich märchenhafter Anblick.



Etwa 40 Minuten von Dresden entfernt, erwartet euch noch eine einzigartige Landschaft und eine Region, die sich gerade dazu anbietet erwandert zu werden. Das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz bietet auch im Winter, fernab dem urbanen Treiben, eine eindrucksvolle Farbenpracht und magische Kulisse. Der wohl berühmteste Ort ist die atemberaubende Bastei, die einen unvergesslichen Blick auf die pittoresken Felsformationen des Mittelgebirges und ins weitläufige Elbtal gewährt. Früher diente die steil abfallende Sandsteinfelsenwand, die bis zu 190 Meter zur Elbe hinabfällt, als Verteidigungsschutz für die Felsenburg Neurathen. Heute strömen Touristen aus aller Welt zur Bastei und bewundern seine in Fels eingeschlossene Brücke, die als Wahrzeichen der Region gilt. Unzählige Wanderwege führen von hier in die weite und bizarre Landschaft, durch wilde Schluchten und hinauf auf andere, teils skurrile Felsformationen. Der Ausblick ist dabei immer zauberhaft, ein wahres Naturwunder. Der 116 Kilometer lange Malerweg führt durch die schönsten Orte des Nationalparks der Sächsischen Schweiz und dient als perfekte Vorlage für einen ausgiebigen Wanderurlaub in einer der schönsten Nationalparks Europas. Oder man kombiniert einen kulturellen Städtetrip mit der landschaftlichen Schönheit der Umgebung. Die Lage lässt es definitiv zu!



Nachdem wir Dresden mit einem magischen Sonnenuntergang verlassen haben, wollen wir das Kapitel nun mit einem traumhaften Sonnenaufgang auf dem Lilienstein abschließen. Denn dann lohnt sich der etwa 250 Höhenmeter Anstieg dorthin besonders. Vom markantesten und exponiertesten Felsen der Sächsischen Schweiz erhält man einen unvergleichlichen 360 Grad Blick auf die grandiose Landschaft. Der Königstein und seine Festung scheinen nur einen Steinwurf entfernt und auch das Elbtal liegt dem 415 Meter hohen Lilienstein direkt zu Füßen. Aufgrund seiner besonderen Beschaffenheit gilt der Lilienstein auch als Tafelberg der des Elbsandsteingebirges. Mit diesen goldenen Eindrücken verlassen wir das wunderschöne Herz Sachsens um seine Hauptstadt Dresden und seine kostbaren Schätze.






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